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Benjamin Karl: „Gewinnen wird nie fad“

Benjamin Karl will Rekorde brechen. Auch im Alter von 34 Jahren hat der vierfache Weltmeister viel vor. In dieser Saison steht der Gesamtweltcup ganz oben auf dem Wunschzettel. „Aber es ist eine Zwischensaison, ohne andere Highlights wie WM oder Olympische Spiele, sodass sich alle Asse voll auf den Weltcup konzentrieren“, weiß der Niederösterreicher, dass doch wieder alle das gleiche Ziel haben. Dennoch möchte Karl erstmals seit 2011 wieder die große Kristallkugel zu sich nach Hause holen. „Der Weltcup-Gesamtsieg wäre schon wieder was, es wird schon langsam Zeit.“ Drei Mal (2007/08, 09/10, 10/11) konnte er das große Kristall bereits gewinnen.

Karl, der am 5. Jänner 2004 sein Weltcup-Debüt gefeiert hatte und als 16-facher Weltcupsieger auch drei Disziplinen-Gesamterfolge gefeiert hat (PGS-Weltcup 2016/17, 17/18 und PSL-Weltcup 2014/15), denkt noch lange nicht an das Karriereende. Obwohl er mit vier WM-Goldmedaillen und zwei Medaillen bei Olympischen Spielen (Silber 2010 in Vancouver, Bronze 2014 in Sotschi) eigentlich alles erreicht hat.

Wieso er weitermacht? Leicht erklärt. „Gewinnen wird nie langweilig. Es ist immer wieder eine Motivation. Den Gesamtweltcup nochmal gewinnen, wieder Weltmeister werden und Rekorde erreichen, die vorher noch niemand geschafft hat. Und natürlich der Olympiasieg.“

Um den Traum von Olympia-Gold zu erreichen, plant Karl bis nach den Olympischen Spielen 2022 in Peking: „Mich fragt jeder, wann ich aufhöre. Aber ich habe sehr früh angefangen und bin erst 34 Jahre alt. Aufhören ist für mich eine Frage des Erfolgs. Solange die Ergebnisse für sich sprechen, bleibe ich auf jeden Fall noch dabei. Gesundheitlich sieht es außerdem sehr gut aus.“

Motivation holt sich der Routinier auch von seinen Teamkollegen. „Die Jungen pushen die Alten. Die sind so motiviert und unbescholten in ihrer Fahrweise. Ich habe Familie und bin Strecken schon öfter gefahren, da hat man gewisse Vorbehalte“, so Karl. „Ich genieße das Älterwerden, weil die Lebenserfahrung eine Bereicherung ist. Der Wettkampf ist mir sehr wichtig und bleibt extrem spannend.“

Das Alter spiele dabei keine Rolle. „Die meisten Barrieren entstehen im Kopf. Man muss motiviert bleiben, sich immer wieder Ziele setzen. Neue Fahrer bringen neue Herausforderungen, die Russen pushen derzeit das Limit nach oben. Da heißt es dranbleiben“, weiß der Niederösterreicher, dass er nach wie vor zur internationalen Spitze zählt.

Um weiterhin ganz vorne mitzumischen, will Karl in allen Bereichen perfekt aufgestellt sein. In Sachen Training setzt er auf Technogym.

Technogym stellt mir perfekte Geräte zur Verfügung. Dadurch bin ich maximal motiviert, ins Gym zu gehen und zu schwitzen. Die breite Produktpalette ist richtig cool. Es gibt sehr viele Geräte, die mich täglich begleiten.

Der Niederösterreicher ist einer der fittesten Brettartisten zwischen den Toren und weiß aus langjähriger Trainingserfahrung ganz genau, worauf es ankommt. Deshalb entschied er sich bewusst für Produkte und Knowhow des italienischen Weltmarktführers. Sein „Home-Gym“ hat er sich nach seinen Vorstellungen und mit Hilfe von Technogym so eingerichtet, dass er täglich an seinen Zielen arbeiten kann.
„Training bedeutet für mich fit zu sein und mich gut zu fühlen, nur dann kann ich meine Leistung abrufen“, so Karl. „Ein Training ist er dann gut, wenn ich zufrieden bin und meine Ziele erreicht habe.“ Neben Outdoor-Aktivitäten wie Mountainbiken schwitzt der zweifache Olympia-Medaillengewinner gerne im Gym: „Meine Lieblingsübungen sind jene mit der Langhantel, weil ich sie in vielen Bereichen einsetzen kann.“ Benjamin Karls Alltag: Training, Schweiß, Entbehrung. All das für weitere Glücksmomente auf dem Snowboard.

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