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Mythos Dakar: Matthias Walkner und die härteste Wüsten-Rallye der Welt

Die Rally Dakar ist das größte Abenteuer im Rallye-Sport. Punkt. Und wie so oft hat alles mit einem Zufall begonnen. Wir schreiben das Jahr 1977, als sich ein gewisser Thierry Sabine mit seinem Motorrad bei der Rallye Abidjan-Nizza in der Wüste Libyens verirrte. Als der junge Franzose Tage später gerettet wurde, war er so begeistert von den Weiten der Wüste und den Erlebnissen, die er hatte, dass er selbst eine Rallye ins Leben rief. Von Paris nach Dakar. Keine zwei Jahre später machten sich 182 Fahrzeuge von Paris auf die 10.000 Kilometer lange Reise in die Hauptstadt des Senegal. Damals noch ohne technische Unterstützung und sehr minimalistisch. 74 Pioniere schafften es bis Dakar.

Seit damals ist viel passiert beim härtesten Motorsport-Marathon der Welt, der auf eine turbulente, eine bewegte Geschichte zurückblickt. Mit großen Siegen und vielen Dramen, mit Aufsteigern und Aussteigern – viele davon nicht freiwillig –, mit Unfällen, Verletzten und sogar Toten. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schrieb von einer Rallye „zwischen Mythos und Monster“. Ein Teil der bewegten Geschichte sind auch die wechselnden Locations. Von Afrika ging es 2009 und also nach 30 Jahren nach Lateinamerika und jetzt, bei der 42. Auflage, die am 5. Jänner 2020 startet, weiter nach Saudi Arabien.

Viel hat sich im Lauf der Jahre verändert, vieles ist jedoch gleich geblieben: die schwierigen Bedingungen zum Beispiel, ganz egal ob Sandwüste, Geröllpiste oder Schotterpassage. Der Mythos. Die Faszination. Das Abenteuer. Und all die Dinge, die es neben dem perfekten Material braucht, um im Bestfall auch noch schnell zu sein, nämlich das Paket aus sportlicher Leistung, Selbsterkenntnis und Überwindung der eigenen Grenzen.

Wenn du über das Limit gehst, tut es meistens weh!

Das wird auch in Saudi-Arabien so sein, wenngleich es vor dem Start auch viele Fragezeichen gibt. „Alle fragen sich: Was erwartet uns? Es wird eine enorm zähe Dakar, weil die Saudis alle Facetten ihres Landes zeigen wollen“, weiß Matthias Walkner, der als einer von drei KTM-Werkspiloten in seine bereits sechste Dakar startet. Der Salzburger möchte wieder ein Stück Motorsport-Geschichte schreiben. Wie 2018, als Walkner als erster Österreicher die prestigeträchtigste Motorsport-Veranstaltung der Welt, das Wimbledon des Rallye-Sports, mit dem Motorrad gewinnen konnte. 2017 und 2019 wurde er jeweils Zweiter.

Gas geben, im Bestfall bis zum Anschlag, gehört zur Job-Description. Aber immer mit Köpfchen. „Ein bisschen Wahnsinn gehört sicher dazu, aber ich versuche nie über das Ziel hinaus zu schießen. Weil wenn du über das Limit gehst, tut es meistens weh.“

Von einem Sturz bei der letzten Dakar im vergangenen Jänner hat Walkner einen Knorpelschaden im Sprunggelenk davongetragen. „Aber ich merke es überall mehr als auf dem Motorrad. Körperlich bin ich wieder auf einem ziemlich hohen Level.“

Mein Training? Vier bis sechs Stunden täglich, sechs Mal die Woche!

Auch dank der Unterstützung von Technogym. „Ich habe in der Vorbereitung zwischen vier und sechs Stunden am Tag trainiert, sechs Mal die Woche“, hat der 34-Jährige seinen Trainingsplan mit der Unterstützung des Herstellers von Premium-Fitnessgeräten weiter adaptieren und perfektionieren können.

Weil bei der Dakar und acht bis zehn Stunden im Sattel bei Geschwindigkeiten bis 180 km/h wirklich jedes Detail passen muss. „Ich bin draufgekommen, dass Vorbereitung einfach alles ist und arbeite ständig daran, mich in allen Bereichen zu verbessern und weiterzuentwickeln. Durch die Partnerschaft mit Technogym bin ich auch in Sachen Fitness auf dem nächsten Level.“

Walkner und die SKILL LINE

Besonders angetan hat es Walkner die SKILL LINE, und da vor allem Skillbike, Skillmill und die Skilltools. „Die Trainingsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, Skill Athletic ist eine völlig neue Art des Trainings. Egal ob Kraft, Koordination, Ausdauer oder Beweglichkeit, ich kann wirklich alle Bereiche trainieren.“

Seit meiner ersten Dakar hat es nicht mehr so gekribbelt!

Der letzte Härtetest für die Dakar ging in Marokko über die Düne. Danach gab es grünes Licht für die fast 8.000 Kilometer durch Saudi Arabien, mehr als 5.000 davon als Sonderprüfungen. Auf den 12 Etappen vom Start in Jeddah bis ins Ziel nach Qiddiyah warten viele Herausforderungen und wenig Schlaf.
Die Roadbooks für die Navigation werden erst 15 Minuten vor dem Start der jeweiligen Etappe ausgegeben, was die ohnehin schon schwierige Aufgabe noch anspruchsvoller macht. „Nach drei Stunden merkt man, wie die Performance und die Konzentration nachlässt. Nach sechs Stunden kann man die Infos vom Roadbook nicht mehr richtig wahrnehmen“, weiß der Technogym-Markenbotschafter von seinen bisherigen Starts. Die Vorfreude bei Walkner ist dennoch riesengroß. „Seit meiner ersten Dakar hat es nicht mehr so gekribbelt. Ich weiß nicht, wie ich in das Rennen reingehen soll, umso spannender wird es.“ Dafür sorgt schon alleine der Mythos Dakar …

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