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Wertvolle Lektionen: Was Dominik Landertinger von seinem Körper gelernt hat

Die erste Standortbestimmung: Absolviert. Biathlet Dominik Landertinger hat aus dem Weltcup-Auftakt im schwedischen Östersund wichtige Lehren gezogen. „Im Großen und Ganzen passt es eigentlich ganz gut. Läuferisch muss ich noch etwas zulegen, aber das war klar. Jetzt geht es darum, die Form kommen zu lassen und die Trainingsleistungen auch im Weltcup umsetzen zu können.“

Am liebsten gleich beim Heim-Weltcup in Hochfilzen (13. bis 15. Dezember) und also vor der Haustür des 31-Jährigen. 30.000 Fans werden im Stadion und an den Loipen erwartet. „Ich kenne hier jeden Meter“, lacht Landertinger, für den die Rennen daheim Jahr für Jahr einen ganz besonderen Stellenwert haben. „Neben der Weltmeisterschaft ist Hochfilzen mein großes Saison-Highlight. Ich hoffe, dass ich um die vorderen Plätze mitlaufen kann.“

Intensive Einheiten

Dafür ist er in der Vorbereitung wieder die Extra-Meile gegangen, hat geschwitzt und geflucht, sich geschunden und gequält. Aber mit Köpfchen. „Früher habe ich mir gedacht, dass ich unzerstörbar bin. Heute muss ich klüger trainieren und das Hirn einschalten“, weiß der Modellathlet aus dem Pillerseetal ganz genau, was er braucht.
Und wann es zu viel ist. „Als Jungspund habe ich mich zwei Mal mit Übertraining abgeschossen, ganz einfach weil ich die Erfahrung nicht hatte.“ Nach einem durchwachsenen Weltcup-und-WM-Winter 2018/2019 – „Die letzte Saison war einfach schlecht!“ – hat Landertinger sein Training etwas umgestellt, viele intensive Einheiten absolviert.

Ich habe in den letzten Jahren viel für die Grundlage getan. Das ist gemütlich, bringt aber nur etwas fürs Fundament. An der Spitze helfen dir nur intensive Sachen, Krafttraining – das habe ich getan.

Mentor für die nächste Generation

Als Technogym-Markenbotschafter kann einer der erfolgreichsten rot-weiß-roten Biathleten in Sachen Trainingsequipment aus dem Vollen schöpfen. Nie fehlen dürfen die Geräte und Tools aus der Skill Line. Vor allem Skillbike und Skillrun haben einen Fixplatz in der Heavy Rotation des Kraftpakets.
„Das Schöne am Skillathletic-Training ist, dass kein Tag wie der andere ist. Es ist unglaublich vielseitig und hat doch eine Konstante: jedes Workout ist eine Challenge.“ Manchmal auch mit den Teamkollegen, der Race-Option am Skillbike sei Dank. „Wir sind ja alle Rennpferde und da macht es natürlich doppelt Spaß, wenn man sich mit den Teamkollegen direkt messen kann.“

Vor allem die Jungen wollen ihm stets das Leben schwer machen. Sehr zur Freude des Routiniers: „Mir taugen Harri Lemmerer und Felix Leitner, die versuchen mich immer zu schlagen. Da muss ich mich auch wieder strecken. Ich helfe ihnen, wo es geht, und nehme auch selbst Tipps an“, ist Landertinger gerne Mentor.

Olympia-Gold und Gesamt-Weltcup

Blickt er auf seine eigene Karriere zurück, würde er die eine oder andere Sache – Stichwort Übertraining – anders machen. Aber, mit Blick auf die Medaillensammlung, weiß er auch: „Es hätte blöder laufen können.“ Mit nur 20 Jahren Weltmeister, einen kompletten WM-Medaillensatz und vier Olympia-Medaillen – je zwei Mal Silber und Bronze. „Es ist schwierig im Biathlon. Es gibt viele gute Leute, eine Medaille allein ist ein Wahnsinn … ich habe acht gewonnen.“
Aber: Landertinger hat noch lange nicht genug, steckt sich große Ziele. Für die laufende Saison: Top-10-Platzierungen, Podestplätze, Weltcup-Siege und Edelmetall bei der WM in Antholz. Und langfristig: der Gewinn des Gesamt-Weltcups und Olympia-Gold. Die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking stehen jedenfalls am Plan. Bis dahin wird er noch viele Trainings- und Rennkilometer absolvieren: „Ich arbeite nicht dafür, einfach nur dabei zu sein. Ich will noch einmal dahin kommen, wo ich schon einmal war, vielleicht die eine oder andere Medaille holen.“

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