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Unterstützung bei der Rehabilitation nach Fußballverletzung durch Laufbandtechnik

Mehr denn je stehen Themen wie Prävention von Verletzungen, medizinische Versorgung und Rehabilitation im Mittelpunkt der sportmedizinischen Forschung. Sportvereine in der ganzen Welt investieren beträchtliche Mittel und fordern erhöhte Qualität und Schnelligkeit bei der Betreuung der Athleten.
Eine Sportverletzung, insbesondere beim Laufen, ist für Athleten in der ganzen Welt nichts Besonderes: Dies gilt vor allem beim Fußball. Dort beträgt die Verletzungsrate pro Spiel und Saison 5 bis 20 %. Die Minimierung der Verletzungsrate beim Laufen und der Einsatzbereitschaftszeit, d. h. der Zahl an Tagen, die ein Athlet benötigt, die sportliche Aktivität nach einer Verletzung wieder in vollem Umfang aufzunehmen, ist eins der Hauptziele aller Experten in der Fitnesswelt.
Auf der Konferenz waren Mitglieder aus allen Bereichen des Fußballs vertreten.
Demzufolge gewinnt das Teilen von Erkenntnissen zunehmend an Bedeutung. Anfang 2018 fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, um die Ergebnisse der jüngsten Forschungen im Bereich Sportverletzungen zu präsentieren. Dazu gehörten die Get Together Conference in Amsterdam mit Profis aus aller Welt aus den Bereichen Fitness, Gesundheit und Bewegung sowie die FIFEX, ein Networking-Event, das in Antalya, Türkei, organisiert worden war und bei dem es um alle Aspekte des Fußballs ging einschließlich Medizin, sowie die ISOKINETIC Conference 2018 im Camp Nou in Barcelona, bei der Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Fußballverletzungen im Mittelpunkt standen.

Was passiert nach einer Fußballverletzung?

Die erste Frage, die gestellt werden muss, sobald sich ein Athlet verletzt, ist: Welche Variablen sollten in Betracht gezogen werden, um es dem Spieler zu ermöglichen, nach einer Verletzung so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen? In erster Linie die Art der Verletzung, die akut oder chronisch sein kann. Entsprechend muss berücksichtigt werden, welcher Körperteil verletzt wurde, d. h., ob es sich beispielsweise um eine Muskel- oder eine Gelenksverletzung handelt, wie schwer die Verletzung ist und wie groß die verletzte Region ist.

Wenn diese Angaben bekannt sind, kann ein Erholungsplan entworfen werden, wobei die Zeit zwischen der Verletzung und dem Beginn der Rehabilitation zu berücksichtigen ist, in dem Häufigkeit und Qualität des Trainings festgelegt werden.

Rehabilitation ist ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Forschung.
Die Analyse der Muskeladaption nach der Verletzung ist grundlegend, um einen Erholungsplan aufzustellen. Der Körper passt sich dem verletzten Körperteil an, ändert das mechanische Verhalten der Muskeln, erhöht die Steifigkeit des verletzten Muskels und verändert die Körpergewichtsverteilung. Diese Veränderungen haben kurz- und langfristige Auswirkungen. Am Anfang erfolgt dieses Verhalten unterbewusst, um Schmerzen zu vermeiden. Langfristig reduziert die Muskeladaption die Fähigkeit des Körpers, Gewicht zu verteilen, oder verringert dessen Variabilität.

Man lernt nicht zu rennen, man beginnt damit.

Das mag eine Tautologie sein, aber dabei muss herausgestellt werden, was „Rennen“ eigentlich bedeutet. Laufen ist eine hoch intensive, angeborene Bewegung: Deswegen erlernt man sie nicht mit der Zeit, sondern führt sie aus, sobald man die ersten Schritte gemacht hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Laufstil von Geburt an perfekt ist, oder dass es nur eine Art des Rennens für jede Art körperlicher Aktivität gibt.
Wir können uns die Mechanik des Laufens wie einen hüpfenden Ball vorstellen. Wenn der Ball vom Boden abhebt, wird ein Teil der durch die Bewegung erzeugten Energie in elastische Energie umgewandelt. In der Rückkehrphase zum Boden wird ein wesentlicher Teil der Energie durch Rückstoß wieder umgekehrt, und der Ball verliert an Energie. Beim Laufen wird dieser Energieverlust durch mechanische Energie (unserer Muskeln) ausgeglichen, die das gesamte System in Bewegung hält.
Laufen ist eine extrem natürliche und komplexe Bewegung.
Die Methode, mit der wir Energie in den Lauf einbringen, bestimmt unser Tempo. Wir können beim Laufen Energie sparen wie beim Konditions- oder Langstreckenlauf oder Kraft erzeugen bei Beschleunigung, Sprint und Richtungsänderung, oder wir können all dies miteinander kombinieren und dabei jeweils die Intensität variieren. In diesem Fall hat der Athlet das Ziel, seinen Lauf effizienter zu gestalten, den Energieverbrauch in der metabolischen Phase zu minimieren und die Antriebskraft zu maximieren.
Fußball ist ein optimales Beispiel für den letztgenannten Laufstil. Dabei müssen nämlich zwei verschiedene Aufgaben bewältigt werden: wirtschaftlich sein und Energie sparen, wenn bei niedriger Geschwindigkeit gelaufen wird (Übergangslauf), und in der Lage sein, in kürzester Zeit maximale Kraft  bei einem Sprint oder Kurzstreckenlauf zu erzeugen.
Das Laufen ist im Fußball noch komplexer, wo das Rhythmus nicht konstant ist und der Ball die Sache noch komplizierter macht.

Wesentliche Parameter des Laufens

Die unterschiedlichen Laufstile und -methoden sind direkt mit der Art und Weise der Verletzung verknüpft. Um Verletzungen zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass der Athlet sicher und wirkungsvoll läuft, müssen Fehler bei den verschiedenen Lauftypen korrigiert werden. Damit dies so präzise wie möglich erfolgen kann, müssen universelle Messparameter herangezogen werden.
Bodenkontakt- und Flugphase
Bei einem effizienten Laufstil muss je nach der Art des durchgeführten Laufs ein korrektes Verhältnis zwischen den beiden Parametern bestehen. Bei längeren Läufen ist die Flugphase länger, bei Sprints und Beschleunigung ist sie kürzer. Mit zwei hoch intermittierenden Laufstilen erfordert Fußball eine äußerst hohe Kontrolle dieser beiden Parameter, um Verletzungen der Bänder und Gelenke zu vermeiden.
Schrittlänge und Schrittfrequenz
Die Schrittlänge ist die Länge der vom Athleten durchgeführten Schritte. Die Schrittlänge ist eng mit der Schrittfrequenz verknüpft. Je näher die Schrittfrequenz am Optimalwert liegt, desto geringer ist der Energieaufwand. Erfahrenere Athleten finden ihre Schrittfrequenz tendenziell von Natur aus, sowohl wenn sie erholt als auch wenn sie müde sind.
Symmetrie
Da unser Körper von Natur aus asymmetrisch ist, verteilen wir unser Gewicht tendenziell ungleichmäßig. Die Änderung dieser schlechten Angewohnheit trägt zu effizienteren Leistungen bei und dazu, Energie und Sauerstoff zu sparen.
Die Kontrolle dieser Parameter ist grundlegend bei der Rehabilitation und der Prävention von Verletzungen. Früher war es möglich, diese Parameter bei bestimmten Sitzungen im Labor zu analysieren, heute können sie mit tragbaren Geräten überwacht werden. Jedoch werden gültige Daten nur in der Phase nach dem Training generiert. Um die grundlegenden Parameter während des Laufs zu überwachen, präsentierte Technogym SKILLRUN und dessen WATT-Leistungsüberwachungssystem.
Skillrun ist das Laufband, das von Athleten für Athleten entwickelt wurde

Verbessern Sie mit SKILLRUN Ihren Laufstil

SKILLRUN ist die optimale Lösung für hoch intensives Sporttraining und die Rehabilitation nach Unfällen.

SKILLRUN bietet spezielle Funktionen, die darauf abzielen, optimale Effizienz und Antriebskraft zu erreichen. Dies ist möglich dank der Auswertung von Biofeedback-Parametern (dabei kann die WATTZAHL in Echtzeit angezeigt werden) und insbesondere dank des Schrittfrequenztrainings. Damit wird die Fähigkeit, bei unterschiedlicher Schrittfrequenz zu laufen und dabei eine konstante Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten, trainiert, was die neuromuskuläre Kontrolle verbessert.

Laufdaten werden in Echtzeit zur Verfügung gestellt, was es sowohl dem Athleten als auch dem Coach ermöglicht, den Laufstil schnell anzupassen und zahlreiche Ausdauer-, Kraft-, Geschwindigkeits- und Beweglichkeitstests durchzuführen. Die SKILLRUN-Technik bietet spezielle Programme, um die Ausdauer zu erhöhen (Sled Training), um die Schnelligkeit zu verbessern (Parachute Training) und um das Koordinationsvermögen und die Beweglichkeit zu verbessern (Cadence Training).

Mit SKILLRUN bietet Technogym somit ein bahnbrechendes, revolutionäres Trainingssystem, das sowohl geeignet ist, um die Leistungen von Athleten auf jedem Niveau zu verbessern, als auch für den Einsatz bei der Rehabilitation nach Wettkampf- und Trainingsverletzungen.